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Alltag mit Diabetes

#30dlogging Challenge – Ergebnisse und Learnings

2.2.2016 von Ilka Gdanietz

#30dlogging Challenge – Ergebnisse und Learnings

Wohooo, 30 Tage Logging Challenge liegen hinter uns und Lukas, Clara und Scott haben geschwitzt, gelacht und geflucht, aber immer ihr Bestes gegeben. Ob das gereicht hat?

Vorab möchten wir ein monstermäßiges dickes Dankeschön und gleichzeitig großes Lob an alle loswerden, die bei der #30dlogging Challenge mitgemacht haben. Danke für eure vielen Facebook-Kommentare und motivierendes Feedback. Manche Tage liefen für unsere drei Challenger Lukas, Scott und Clara echt super easy, andere wiederum waren bescheiden und das Loggen viel echt schwer. Das ging euch sicher nicht anders. Aber wie es genau lief, was besonders schwer oder einfach war, und ob die persönlichen Ziele erreicht wurden, das erzählen die drei mal besser selbst:

 Lukas

Lukas
Mein größtes Ziel war es, dem Loggen wieder eine echte Chance zu geben und zu sehen was es mir wirklich bringt, denn um ehrlich zu sein, ich hatte es schon vergessen! Also habe ich meinem inneren Schweinehund den Kampf angesagt. Lukas vs. Diabetes Monster quasi. Und ich war dabei erstaunlich oft erfolgreich, aber manchmal war das Monster auch was es ist. Ein Monster eben. Die 30dlogging Challenge hat mir auf jeden Fall die Augen geöffnet, dass mir Tagebuchführen wirklich etwas bringt. Ich bin guter Dinge, dass ich die Sache mit meinen Insulin & Kohlenhydraten Verhältnissen mit Hilfe der Daten, die ich jetzt gesammelt habe, immer noch in den Griff bekommen kann. Meine größte und wichtigste Errungenschaft bei der ganzen Sache war aber eine andere! Für mich hat sich ein großer Vorteil von Tagebuchführung heraus kristallisiert. Zu Beginn war das für mich noch nicht ganz ersichtlich, sondern wurde mir erst im Laufe der Zeit bewusst. Es ist die simple Tatsache, dass ich mich durch das Tagebuch wieder mehr mit meinem Diabetes beschäftige und ihn wieder mehr zu einem Teil meines Lebens zu mache. Nicht falsch verstehen, nur Teil meines Lebens. Beherrschen tut mich das Diabetes-Monster nämlich nicht. Mit der richtigen Herangehenweise und Motivation muss Diabetes nämlich gar nicht nervig oder lästig sein. Allein, dass ich mich wieder mehr mit dem Diabetes auf eine gesunde Art und Weise auseinander setze hat mir sehr geholfen. Meine Werte waren teilweise so gut wie sie in den letzten Jahren schon lang nicht mehr waren, dafür alleine will ich euch allen die mitgemacht haben danken! Für die Motivation und Feedback. Ich hab viel gelernt und werde mir nun auf jeden Fall auch ein Messgerät besorgen, welches die Blutzuckerwerte automatisch importieren kann, damit kann ich es hoffentlich schaffen dauerhaft mit dem Loggen am Ball zu bleiben.                                                                                                           

                                                                                                                             Clara

Clara
Meine Erkenntnis der Challenge: jap, mit ein wenig gutem Willen kann ich es tatsächlich ohne großen Aufwand schaffen 5 Tagebucheinträge pro Tag zu machen. Wirklich, das alles ist eine Frage der Motivation (eure Facebook-Kommentare zu meinen Posts haben wirklich enorm dazu beigetragen). Meine Freunde haben sogar ein paar Witze darüber gemacht, welch fleißiger Diabetiker ich doch sei, oder eben nicht. Das hat mich noch mehr gepusht. Mein Blutzucker hat sich während der Challenge super gut verhalten. Bis jetzt habe ich aber trotzdem noch nicht ganz erkennen können, was der Grund für einige Hypers und Hypos war. Für mich ist klar, ein Diabetes Tagebuch zu führen ist eine gute Sache, wenn ich meine Therapie aber gezielt optimieren möchte, muss ich noch eine wenig mehr Zeit in die Analyse meiner gesammelten Daten investieren. Und für mich steht fest, ich möchte auf jeden Fall das Loggen in diesem Maße weitermachen. Tat mir nämlich sehr gut. Lukas, Scott und ich haben viel darüber gesprochen wie die Challenge für uns gelaufen ist. Was mich aber viel mehr interessiert, wie ist es für euch gelaufen? Wenn wir noch einmal eine solche Challenge planen, wie sollte die am besten aussehen? Wir haben zum Beispiel aufgeschnappt, dass einige von euch gern die Challenge direkt in der App gehabt hätten. Wir sind ganz heiß auf eure Ideen!

                                                                                                                              Scott

Scott
Die #30dlogging Challenge war für mich eine ziemlich hilfreiche Erfahrung. Leider gab es kurz nach dem Start der Challenge bei mir in der Familie einen Zwischenfall der plötzlich meine volle Aufmerksamkeit beanspruchte. Aber für den Diabetes gibt es keinen “Pause Button, richtig? DEr ist immer da. Egal was das Leben auch bringt. Mir war es vor allem wichtig, meine Frau während dieser Zeit nicht auch noch mit meinen Diabetes-Angelegenheiten zu “belasten”, und dass der Diabetes mich nicht während langer Schichten im Krankenhaus belastet. Die Challenge hat auf jeden Fall dazu beigetragen diabetesmäßig wieder auf den Boden zu kommen, nachdem sich die familiäre Situation etwas stabilisiert hatte. Die Regeln der Challenge haben mir auf jeden Fall dabei geholfen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es ohne die Challenge wirklich geschafft hätte den Diabetes in seinem geforderten Maß zu priorisieren. Die Challenge-Regeln waren eine gute Struktur und Basis dafür. Ich befürchte aber bezüglich meiner persönlichen Ziele habe ich keine wirklichen Fortschritte gemacht (mehr strukturiertes Testen und mehr Bewegung). Aber unter der Betrachtung der Dinge die gerade in meinem Leben passieren, ist das völlig OK. Ich werde mich bemühen an meinen Zielen zu arbeiten, sobald sich die Situation ein wenig beruhigt hat.
Natürlich wollen wir euch auch das Ergebnis der Challenge nicht vorenthalten. Ihr erinnert euch an die Regeln?
  • 5 Mal täglich loggen (möglichst mit Tags)
  • 3 Mahlzeiten/KH pro Tag
  • Aktivität wenn immer möglich

Hier das Ergebnis unserer drei fleißigen Monster-Zähmer:

                                  561 Logs

Und was lernen wir daraus? Der Diabetes fordert seine Aufmerksamkeit, egal ob wir gerade einen Kopf dafür haben oder nicht. Ein Diabetes Tagebuch zu führen fordert schon ein wenig Disziplin. aber im Endeffekt lohnt sich die Mühe. Zusammenhänge aufdecken, Muster erkennen, Korrekturfaktoren überarbeiten, Kohlenhydratfaktoren anpassen. Das alles ist ohne vorhandene Daten kaum möglich. Wir legen weiterhin alles daran, die lästige Therapie ein wenig mehr erträglich zu machen und selbst dem meist so verhassten Diabetes-Tagebuch etwas Spass und vor allem Nützliches abzugewinnen. Versprochen!

Ilka Gdanietz

Langzeit-Diabetikerin und Nutella-Freund. Ilka ist bei mySugr für Global Content & Customer Communication zuständig und privat unter www.mein-diabetes-blog.com zu lesen. 

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