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Alltag mit Diabetes

Richtig Blutzuckermessen - so bleiben die Finger “Top in Schuss”

30.5.2016 von Ilka Gdanietz

Richtig Blutzuckermessen - so bleiben die Finger “Top in Schuss”

Blutzuckermessen gehört zum Diabetes wie die Butter aufs Brot. Und auch in Zeiten von CGM (kontinuierliche Glukosemssung) kommen wir nicht drum herum, uns gelegentlich eine Nadel in den Finger jagen zu müssen, um den Blutzucker zu kontrollieren.

Blutzuckermessen sollte eigentlich so gut wie schmerzfrei verlaufen. Dennoch klagen viele Diabetiker über Schmerzen bei der Messung, oder über unangenehme und unschöne Hornhautentwicklung an den Fingerkuppen. Das alles muss aber gar nicht sein, wenn man beim Messen ein paar Dinge beachtet. Ich selber bin mit Diabetes aufgewachsen, die damaligen Stechhilfen vor über 20 Jahren glichen eher einer Guillotine, oder es wurde mit einfachen Stahllanzetten “freihand” in den Finger gestochen. Wie tief die Nadel oder Lanzette sich dabei in den Finger bohrte, war Glückssache. Autsch!

Wenn ich mir meine Finger aber heute mal so angucke, muss ich feststellen...alles gut! Keine Hornhaut, keine “Einschuss-Löcher”. Weder verkrustet, zerstochen oder gerötet. Leider wird das richtige Blutzuckermessen heute kaum geschult, dabei gibt es eigentlich nur ein paar Kleinigkeiten zu beachten, um die Blutzuckermessung zu einer Easy Peasy Angelegenheit werden zu lassen.

Blutzuckermessung

1. Die Stechhilfe

Die heutigen Stechhilfen funktionieren vom Prinzip her alle gleich. Man kann bei fast jeder Stechhilfe einstellen, wie tief die Nadel stechen soll. Wer also eh schon Hornhaut an den Fingern hat, muss also etwas tiefer stechen. Aber fange sicherheitshalber klein an und taste dich langsam an die richtige Einstichtiefe heran. Die kleinste Zahl auf der Skala ist die Einstellung mit der geringsten Einstichtiefe.

2. Die Einstichstelle

Für mich persönlich das Geheimnis hinter dem ganzen Zauber. SEITLICH! Niemals direkt in die Fingerkuppe stechen. Setze die Stechhilfe seitlich an deinen Finger an, und du wirst den Stich kaum spüren. Der Grund dafür ist, dass dort weniger Nerven durchfließen als direkt oben in der Fingerkuppe. Alter Indianer-Trick. Daumen und Zeigefinger sollten übrigens gemieden werden, da wir diese am häufigsten zum Tasten gebrauchen. Und genau wie Spritzstellen, kann es nicht schaden die Finger regelmäßig vom Arzt kontrollieren zu lassen.

Hast du noch weitere Tipps auf Lager, die anderen Diabetikern helfen könnten “Samtpfötchen” zu behalten? Dann hinterlasse deinen persönlichen Stech-Tipp doch einfach in den Kommentaren, damit all unsere Diabetiker-Finger noch lange “Top in Schuss” bleiben!

Ilka Gdanietz

Langzeit-Diabetikerin und Nutella-Freund. Ilka ist bei mySugr für Global Content & Customer Communication zuständig und privat unter www.mein-diabetes-blog.com zu lesen. 

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