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"Was passiert bei mySugr eigentlich mit meinen Daten?"

20.9.2018 von Fredrik Debong

"Was passiert bei mySugr eigentlich mit meinen Daten?"

Danke der Nachfrage. Das trifft sich gut, denn Sicherheit ist eines unserer Lieblingsthemen!

Was mit deinen medizinischen Daten passiert ist wirklich wichtig, richtig? Wir denken schon! Außerdem sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, uns darüber eine Menge Gedanken zu machen. Weil uns die Frage nach Datenschutz dennoch häufig gestellt wird, rücken wir direkt mit der Sprache raus und erklären gerne, wie es um die Sicherheit deiner Daten bei mySugr bestellt ist.
Sicherheit wird bei mySugr großgeschrieben!

“Wie sieht’s mit Datenschutz aus?”

Datenschutz ist in aller Munde, doch viele wissen nicht, was hinter diesem Begriff steckt. Darunter versteht man den Schutz jener Daten, die als persönlich eingestuft werden - dich also als Person erkennbar machen. Im Falle von mySugr sind dies Daten, die dich als Diabetiker identifizieren. Und das ist natürlich so richtig privat. Jedes mal, wenn du die Datenschutzerklärung eines Unternehmens akzeptierst, willigst du ein, wie dieses Unternehmen mit deinen Daten umgeht. Eine solche Erklärung beinhaltet, welche Rechte sowohl du als auch das Unternehmen haben, wenn es um die Handhabung und Aufbewahrung deiner Daten geht. Viele Mitbewerber verzichten darauf (laut dieser Studie sind es 81%). Unsere Datenschutzerklärung hingegen findest du hier. Es gibt viele Wege, mit einer App Geld zu verdienen: Durch den Verkauf von Daten, von Werbeflächen oder die Erhebung von Gebühren. Denk bitte daran: Eine App ist nie völlig kostenlos. Unsere ist es auch nicht: Mit mySugr Pro stellen wir unsere besten Features kostenpflichtig zur Verfügung. Wir verdienen unser Geld, indem unsere User direkt für die Pro-Features bezahlen; durch Kooperationen mit Unternehmen, die die Pro-Version für unsere User zur Verfügung stellen; oder durch die Zusammenarbeit mit Versicherungen, die die Kosten für diese Features übernehmen. Deine Daten sind dabei niemals Teil der Rechnung! Vielleicht sollten wir auch erwähnen, wer genau bei mySugr auf deine Daten zugreifen kann: Von rund vierzig Mitarbeitern haben lediglich eine Handvoll Zugriff auf unsere Datenbank - also nur jene, die tatsächlich damit arbeiten müssen: unser Technischer Leiter, unsere Datenbank-Administratoren und ein Backup-Administrator. Jede Interaktion dieser Mitarbeiter mit der Datenbank wird automatisch aufgezeichnet: Wir wissen genau, wer was wann wie wo gemacht hat und hüten unsere Datenbank wie unseren Augapfel. Doch warum müssen wir überhaupt auf diese Daten zugreifen? Wenn du Hilfe benötigst, können wir so der Ursache auf den Grund gehen. Außerdem lernen wir, was wir an unserer App noch verbessern können. Dazu sehen wir uns lediglich Statistiken an – nie jedoch deine persönlichen Daten!

“Und wo befinden sich nun meine Daten?”

Natürlich an einem sicheren Ort: in der Cloud! Um die Daten von mehr als einer Million Kunden bestmöglich zu verwalten, arbeiten wir mit Amazon Web Services (AWS). Ja, du hast richtig gehört: Amazon! Das ist nicht nur ein riesiger Onlineshop für Produkte aller Art, sondern neben Google, IBM und Microsoft auch einer der großen Infrastrukturanbieter im Internet. Deshalb mieten wir einen Teil deren Hardware und Datenzentren rund um den Globus und hosten dort unsere Websites und Datenbanken. In diesen Zentren sind deine Daten bestens aufgehoben – sie werden sogar von Sicherheitskräften bewacht. AWS entspricht außerdem einer Menge Richtlinien, Standards und Zertifikaten, die du alle hier findest. Geographie ist natürlich auch ein wichtiger Faktor: Wir können medizinische Daten nicht einfach zwischen verschiedenen Kontinenten hin- und herschieben. Wenn du in der EU lebst, liegen deine Daten in der EU (Irland). Wenn du mySugr in den USA benutzt, werden deine Daten in den USA gespeichert. Und sofern nicht ausdrücklich von dir gewünscht, bleiben deine Daten auch dort, wo sie sind. Basta!

“Sind meine Daten sicher?”

Neben der sicheren Aufbewahrung auf unseren Servern verschlüsseln wir die Datenübertragung nach jenen anerkannten Industriestandards, die auch jede gute Bank anwenden würde. Dazu sind wir gesetzlich verpflichtet. Unsere Sicherheitsvorkehrungen betreffen natürlich auch alle Mitarbeiter von mySugr: Die Computer sämtlicher Mitarbeiter sind verschlüsselt und werden regelmäßig überprüft. Aber: Die Sicherheit deiner Daten hängt auch von dir ab! Ja genau, auch du kannst dazu eine Menge beitragen. Wie? Das erfährst du in unseren Tipps rund um den sicheren Umgang mit dem Smartphone.   Dieser Artikel ist zwar keinesfalls eine vollständige Liste aller Maßnahmen, die wir im Namen der Sicherheit erledigen. Wir hoffen jedoch, dass du nun weißt, wie wir deine Privatsphäre schützen. Wir versuchen, das Leben mit Diabetes ein bisschen einfacher zu machen - und deine Sicherheit geht dabei immer vor! Disclaimer: Überarbeitete Fassung vom 20.09.18

Fredrik Debong

Co-Founder und Typ-1 Diabetiker seit dem zarten Alter von 4 Jahren. Schwede. Ein wenig verrückt.