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Alltag mit Diabetes

Warum mein Vater mir die Diabetes-Diagnose vereinfachte

27.3.2017 von Ilka Gdanietz

Warum mein Vater mir die Diabetes-Diagnose vereinfachte

Die Diagnose Diabetes ist für die meisten ein Schlag ins Gesicht. Verständlich. Wer will das schon? Warum das bei unserer lieben Anna allerdings ein wenig anders war, erzählt sie am besten selbst...

Anna: 

Ich habe erst seit knapp 1,5 Jahren Diabetes, bin also recht frisch dabei. Und doch wieder irgendwie auch nicht. Der seltsame Geruch von Insulin und das nervige Piepsen von Blutzuckermessgeräten begleiten mich schon seit ich denken kann.

Als ich klein war, wurde Typ-1 Diabetes bei meinem Vater diagnostiziert. Und damit wurde Diabetes auch irgendwie zu meinem Alltag. Seitdem habe ich meinem Vater gefühlte 1000x  bei der Suche nach Pen und Co. geholfen. Ich weiß schon lange, was Broteinheiten sind und wie sie berechnet werden. Und ich war schon als Kind Expertin darin, Unterzuckungen  zu erkennen und meinen Vater davon zu überzeugen, lieber mal etwas zu essen. Kennt ihr noch diese Traubenzucker-Armbänder, die alle coolen 90’s Kids hatten? Genau so eines opferte ich einmal schweren Herzens für eine Hypo. Erinnerungen die bleiben…

Diabetes immer im Hinterkopf

In meiner Jugend wiesen mich immer wieder Ärzte auf das Risiko hin, selbst einmal Typ-1 Diabetes zu bekommen. Doch mein Diabetes-Monster wollte es wohl besonders spannend machen und wartete damit 21 Jahre. Meine Diagnose war wahrscheinlich erst einmal genau so traurig und schlimm wie für jeden anderen auch. Was ich anderen frisch diagnostizierten Diabetikern aber voraus hatte, waren natürlich Know-How und Routine im Umgang mit Diabetes. Mein Vater stand mir vor allem in der ersten Zeit mit Rat und Tat zur Seite. Bis heute frage ich mich oft, was Neulinge machen, die Diabetes vor ihrer eigenen Diagnose nur aus der Entfernung oder überhaupt gar nicht kannten. Denn ich hatte ja zu Haus mein ganz persönliches wandelndes Diabetes-Lexikon zur Verfügung. Und trotzdem war ich manchmal überfordert!

Es gibt aber neben dem medizinischen Wissen und der familiären Unterstützung noch eine Sache, die mir die Diagnose Diabetes unglaublich erleichtert hat und dies auch nach wie vor tut. Und zwar, dank meines Vaters schon mein ganzes Leben lang einen Beweis vor Augen zu haben, dass ein glückliches, ereignisreiches und erfolgreiches Leben mit Diabetes auf jeden Fall möglich ist! Mein Vater hat sich in all den Jahren von Diabetes nicht unterkriegen lassen. Und das werde auch ich nicht! In diesem Sinne, keine Angst vorm Diabetes-Monster

Ilka Gdanietz

Langzeit-Diabetikerin und Nutella-Freund. Ilka ist bei mySugr für Global Content & Customer Communication zuständig und privat unter www.mein-diabetes-blog.com zu lesen. 

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